26160 Bad Zwischenahn, Wiefelsteder Straße 37 "Keilers Hoff"


Die Gesamtfläche von rund 5.800 qm wurde im Jahr 2015 von der SHA Grundbesitz GmbH & Co. KG erworben und gemeinsam mit der Firma Arealis Gesellschaft für Projektentwicklung mbH aus Bad Zwischenahn entwickelt.

Es entstehen 20 Wohneinheiten mit max. 2.000 qm Wohnfläche. Das hintere Wohnhaus wurde nicht verkauft, dieses bleibt im Eigentum der Familie Keilers.

Das ehemalige Porzellangeschäft direkt an der Wiefelsteder Straße bleibt -nach jetzigem Planungsstand- erhalten und wird einer neuen Nutzung zugeführt.



Abrissarbeiten April / Mai / Juni  2019


Mit den Abrissarbeiten wurde Mitte April 2019 begonnen. Die Fertigstellung aller Arbeiten erfolgte am 11.06.2019.


NWZ Bericht vom 20.12.2018 (teilweise gekürzt)

Wohnfläche In Aschhausen 

Letzte Abstimmungen für „Keilers Hoff“

Christian Quapp NWZ vom 20.12.2018

Aschhausen  

Lange hat sich nichts mehr getan im geplanten Baugebiet Keilers Hoff an der Wiefelsteder Straße in Bad Zwischenahn. Nach intensiven Planungen von Gemeinde und dem privaten Investor, der Gesellschaft SHA Grundbesitz aus Rhede (Ems) hatte der Gemeinderat im September 2017 den Bebauungsplan beschlossen. Dann passierte lange nichts, dabei hätte der Investor eigentlich mit Bau und Vermarktung beginnen können.

 

Das soll jetzt voraussichtlich im Frühjahr 2019 geschehen, heißt es von der Arealis GmbH aus Bad Zwischenahn, die von Beginn an die Projektentwicklung des Baugebietes übernommen hatte und an der Gesellschaft SHA zunächst beteiligt war. „Die letzten Vereinbarungen und Absprachen mit der Gemeinde bezüglich der Erschließungsmaßnahmen sind in Kürze abgeschlossen“, teilte Arealis-Sprecher Franz G. Wieferig mit. Die Verzögerungen hatten offenbar auch mit Unstimmigkeiten innerhalb der Gesellschaft SHA zu tun.

 

Die SHA Grundbesitz sei nun im Alleinbesitz der bisherigen Mitgesellschafter aus der Familie Wieferig, der Sitz der Gesellschaft werde nach Bad Zwischenahn verlegt, erklärt Regina Wieferig als neue SHA-Geschäftsführerin. Geplant sei, auf dem Gelände 20 Wohneinheiten in fünf Gebäuden zu errichten. Das vorhandene ehemalige Porzellangeschäft soll voraussichtlich erhalten bleiben und einer neuen Nutzung zugeführt werden.

 

Für die Gemeindeverwaltung bestätigte Andreas Gronde, Leiter des Planung- und Umweltamtes, dass es derzeit noch abschließende Gespräche mit der Gesellschaft gebe. Und auch die Gemeinde selbst will in absehbarer Zeit an der Wiefelsteder Straße, direkt angrenzend an das Gebiet Keilers Hoff neue Bauflächen schaffen und anbieten. Wie Gronde erklärte, hat die Gemeinde die Flächen bereits gekauft und wird die Planungen dafür im Frühjahr in die Beratung in den zuständigen Ausschuss geben.


Städtebauliches Konzept vom 30.05.2018


NWZ vom 25.08.2017

Platz für 20 Wohnungen: An der Wiefelsteder Straße soll das Baugebiet Keilers Hoff entstehen.

Die Zufahrt wird vorerst über die Herbartstraße angelegt. 

 

Nur eine Gegenstimme gab es gegen den Bebauungsplan. Die Zufahrt soll vorerst über die Herbartstraße laufen.

 

In Aschhausen kann das neue private Baugebiet Keilers Hoff entstehen – wenn Verwaltungsaussschuss (29. August) und Gemeinderat (12. September) sich der Empfehlung des Ausschusses für Planung, Energie und Umwelt der Gemeinde anschließen. Lediglich der Grüne Ludger Schlüter stimmte wegen grundsätzlicher Bedenken gegen die Vermarktung von Baugebieten durch private Investoren gegen den Plan.

 

20 Wohneinheiten sind durch einen Investor in mehreren Mehrfamilienhäusern auf dem 0,75 Hektar großen Gelände geplant. Die Zufahrt zum neuen Baugebiet soll – zumindest vorerst – über die Herbartstraße angelegt werden. Und das sorgte, wie schon in mehreren vorherigen Sitzungen, noch einmal für Diskussionen. Aus Aschhausen waren gegen diese Lösung immer wieder Bedenken laut geworden – die Herbartstraße könne zur Durchgangsstraße werden, so die Befürchtung.

 

Deshalb war die Planung bereits angepasst worden. Ein von der Gemeinde auf lange Sicht geplantes weiteres Neubaugebiet weiter südlich soll später direkt an die Wiefelsteder Straße angebunden werden. Schon jetzt soll die Straße im Gebiet Keilers Hoff so angelegt werden, dass sie später an das folgende Baugebiet angeschlossen werden kann.

 

Wenn nötig, kann dann die Zufahrt zur Herbartstraße für Autos wieder geschlossen werden. Und genau diese spätere Schließung der Zufahrt hätte die SPD gerne bereits im Bebauungsplan festgeschrieben. „Für die Aschhauser kam die Anbindung an die Herbartstraße eigentlich gar nicht in Frage“, argumentierte Frank Arntjen.

 

Eine solche Regelung sei im Bebauungsplan nicht möglich, erklärte Carsten Meyer für die Verwaltung. Die Politik einigte sich aber darauf, den Aschhausern und dem dortigen Ortsbürgerverein zuzusagen, dass die Frage der Zufahrt wieder auf den Tisch kommt, sobald ein neues Baugebiet realisiert wird.


 NWZ vom 28.01.2016

Neue Pläne für altes Keilers-Grundstück

 

 Seit 1840 war das Areal im Besitz der Familie Keilers. Dort soll bezahlbarer Wohnraum entstehen.

 

Bezahlbaren Wohnraum schaffen – das ist auch in der Gemeinde Bad Zwischenahn ein drängendes Thema, wie ein Blick auf den aktuellen Quadratmeterpreis im Kurort deutlich macht. Genau solcher Wohnraum soll an der Wiefelsteder Straße 37 entstehen. Hier geht eine Ära zu Ende – nach über 150 Jahren im Familienbesitz hat Dierk Keilers am Mittwochmorgen die Schlüssel zu den Gebäuden auf dem rund 6000 Quadratmeter großen Areal übergeben.

 

Entgegengenommen hat den dicken Schlüsselbund Regina Wieferig, Geschäftsführerin der Arealis Gesellschaft für Projektentwicklung, die mit der Planung des neuen Projektes betraut ist. Neuer Eigentümer des Areals ist die SHA Grundbesitz GmbH, ein Zusammenschluss dreier Investoren mit Sitz in Rhede (Ems).

 

Aktuell sind in den Gebäuden eine Autowerkstatt, eine 14-köpfige Flüchtlingsfamilie und die Spendenausgabe des Helferkreises Bad Zwischenahn untergebracht. „Das Gebäude, wo die Autowerkstatt drin ist, soll im April 2017 abgerissen werden, nur das Haus direkt an der Straße bleibt“, informiert Arealis-Sprecher Franz G. Wieferig. Hier könnte eine Bäckerei mit einem Café entstehen. Das Wohnhaus von Dierk Keilers, was ebenfalls auf dem Gelände steht, bleibt in dessen Besitz.

 

Das restliche Areal soll mit Wohnhäusern bebaut werden außerdem soll nach Wunsch der Arealis ein Gemeinschaftsplatz entstehen. „Das Gelände ist der Mittelpunkt von Aschhauserfeld, hier soll bezahlbarer Wohnraum entstehen“, sagt Wieferig. Man wolle eine „marktplatzähnliche Situation“ im Sinne eines zentralen Treffpunkts für Aschhauserfeld schaffen.

 

Bevor diese Pläne Realität werden können, steht allerdings noch die Beratung in den gemeindlichen Gremien an, informiert Andreas Gronde, Leiter des Planungs- und Umweltamtes, auf Nachfrage der NWZ. „Die Gemeinde arbeitet gemeinsam mit den Eigentümern an einem städtebaulichen Konzept“, erklärt Gronde.

 

Wie genau es in Zukunft an der Wiefelsteder Straße 37 aussehen wird, ist demnach noch nicht klar. Auch die Öffentlichkeit solle in die Planungen einbezogen werden, sagt Gronde. Außerdem müsse ein Bebauungsplan aufgestellt und das Konzept von den politischen Gremien abgenommen werden.